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Heli4You Test
WEBRA 91 P5
Autor: Oberwalder Hermann
23.1.2003
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Nachdem YES YES Rudi mich schon vor ca. zwei Monaten auf das
anstehende Drag Race hingewiesen hat , ergab sich natürlich die Frage
wie wir unseren NT`s noch etwas zusätzliche Power einhauchen könnten.
Wie durch ein „Wunder“ kam Three Dee Papa Pete (Peter Türk) mit ins
Spiel und da lag es auf der Hand dass wir die neuen 91P5 Webra testen
wollten.
Da Peter gute Kontakte zur Fa. Webra hat, sagte er zu uns die Motoren
rechzeitig zu besorgen.
Es verging ein Monat, und da kam dann der Anruf von Peter, dass er
die ersten Motore hatte und wir uns die mal ansehen sollten. Ich bin
daraufhin zu ihm nach Wien gefahren, um von unserem Motorexperten
zu lernen wie der 91P5 so handzuhaben ist. Peter sagte mir bereits
dass es aufgrund der neuartigen Bauweise des Motors einige Dinge neu
zu lernen gäbe.
Das dies so ist konnte ich in weiterer Folge auch bei meinem Besuch
sehen. |
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Der Aufbau dieses Triebwerks ist neuartig , da es sich um einen Motor
ohne Buchse handelt.
Das Weglassen der Laufbuchse hat einen gravierenden Einfluss auf die
gesamte Motorcharakteristik, denn Dinge wie Überhitzung haben plötzlich
keine Gültigkeit mehr.
Alle anderen Bauteile wie Gehäuse, Kurbelwelle, Zylinderkopf etc.
sind sehr solide dimensioniert, und hochbelastete Bauteile wie etwa
der Kurbelwellenzapfen an dem ja die gesamte Leistung vom Pleuel an
die Kurbelwelle übertragen werden muss, sind sehr gut dimensioniert,
und stehen für Langlebigkeit. Aufgrund einer besonderen Beschichtung
die ähnlich wie die aus dem Automobilbau bekannten Nikasil Beschichtungen
funktioniert, hat der Motor eine sehr gute Haltbarkeit, und ist im
täglichen Betrieb sehr einfach Handzuhaben. Kein noch so unerfahrener
Anfänger braucht sich zu fürchten, denn selbst bei einer schlechten
Kühlung und / oder einer sehr mageren Einstellung kann der Motor fast
nicht durch Überhitzung zerstört werden. Dies ist auch der entscheidende
Punkt , denn dies ist nur aufgrund der sehr genau zueinander passenden
Materialkombination möglich. Auch thermische Übergangswiderstände
wie sie bei Buchsenmotoren unweigerlich auftreten sind minimiert worden.
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Wir hatten einen „Störfall“ (Vergaser lockerte sich) und da musste
der Motor einen halben Tank land am Stand mit extrem magerer Einstellung
laufen, und YYR Rudi konnte nur mit negativ Pitch halten, denn das
Ding war nicht mehr abstellbar. Dabei erreichte der Motor eine extrem
hohe Temperatur (am Kopf ca 170°C) und hat dabei keinerlei Schaden
genommen. Bereits im Vorfeld hat mir Peter geraten einen GV1 zu installieren
damit ich eine genaue Aussage über die erreichte Drehzahl treffen
kann. Wie bereits erwähnt ist die Kombination AAR verbaut, also Alu
Zylinder Alu Kolben mit Ring. Dankenswerterweise hat Webra und Peter
dafür gesorgt dass wir mit Nullserie Motoren testen konnten, d.h.
diese Motoren entsprechen bereits weitestgehend der folgenden Serie.
Um eine einigermaßen objektive Aussage über die Qualität der getroffenen
Einstellung zu haben wurde in Übereinstimmung mit Peter folgendes
Vorgehen gewählt: |
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- Es wird eine V- Gaskurve gewählt welche im Schwebeflug
den Vergaser genau zu 50% öffnet, dies wird visuell (Vergaserkückenstellung
anschauen) eingestellt. Ich habe dazu eine Bohrung in das
GFK Kühlgebläsegehäuse gemacht, bei neuen NT`s ist dieses Gehäuse
schon aus transparenten Material, d.h man kann sich die Mühe sparen.
Diese Einstellung dient zur korrekten Justage der Teillastnadel.
- Anschließend wird eine zweite V- Gaskurve eingestellt, aber diesmal
mit voll offenem Kücken , das ergibt dann die Justage der Vollgasnadel.
Die so erflogenen Werte können dann noch auf weitere Gültigkeit hin
geprüft werden, indem man Rundflüge, Vertikal Full Pulls und geradeaus
Speedflüge macht. Natürlich sind das keine fliegbaren Gaskurven weil
die Drehzahl viel zu hoch ist, diese Kurven dienen AUSSCHLIESSLICH
der Motoreinstellerei.
Es hat ich im Zuge des Testens herausgestellt, dass eine optimale
Einstellung für den Vertikal Full Pull nicht unbedingt die gleiche
sein muss, als wenn man möglichst hohe Geschwindigkeit (horizontal
gerade aus mit leicht nick) fliegen will, oder man 3D fliegt.
Der im folgenden beschriebene Test bezieht sich auf folgende miteinander
verwendete Komponenten:
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Helicopter: Henseleit Three Dee NT
Rotorblätter: CR “Rocket” Blätter
Reso Rohr: Hatori 700 mit 42 cm Abstimmung (gekürzt)
Original Henseleit Krümmer (15cm)
Drehzahlregler (nur zum Messen) Governor GV1
Kerzentypen werden jeweils angegeben. |
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Testkombination mit
12 mm Lötterle Vergaser: |
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Set Up 1 (30% Cool Power)
Beim Test mit dem 30% Cool Power Sprit wurden folgende Ergebnisse
ermittelt.
Bei Verwendung einer A5 Kerze lässt sich der Motor recht einfach einstellen.
Der Motorlauf ist dabei etwas rau, denn man merkt das der Motor
zum Frühzünden neigt. Bei Verwendung einer kalten Kerze (OS Typ R5
oder Rossi R5) Läuft der Motor zwar besser aber es kann bei zu fetter
Einstellung zum Abstellen des Motors kommen. Dabei löscht das kalte
Gemisch speziell beim Gas wegnehmen die Glühwendel aus. Dies ist auch
mir mehrfach passiert, dank der super Autorotationseigenschaften des
NT war das aber nie ein Problem. Mit heißen Kerzen neigt der Motor
mehr zu Frühzündungen, daher ist diese Einstellung nicht optimal.
Der Übergangsbereich von 50 bis 100% lässt sich sauber einstellen,
Vollgas ebenso, nur der untere Bereich bis hin zum Leerlauf ist nicht
optimal. Es hat sich auch herausgestellt dass der Lötterle Vergaser
(2,2er Nadel ) nicht für den Betrieb mit derart hohen Nitromethan
Anteilen geeignet scheint. Es ist speziell im untersten Bereich schwierig
einen sauberen Übergang einzustellen, wenn’s unten passt ist es oben
zu mager oder umgekehrt. Leistung: 2180 U/min bei 12° Pitch.
So weit so gut.
Es ist ohnehin kein Geheimnis das die Lötterle Vergaser nicht auf
sehr hohe Nitromethan Anteile abgestimmt sind, sondern eigentlich
auf 0% optimiert sind.
Ein weiterer Versuch mit einer OS A3 Kerze brachte keine Verbesserung.
Eine versuchsweise eingebaute OS 8 habe ich leider durch zu viel Spannung
getötet, daher konnte ich diese Kerze nicht testen. |
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Set
Up 2 (12,5%)
Als nächstes wurde eine Set Up mit 12 Lötterle und 12,5% Cool Power
getestet.
Beginn mit Kerze OS A3: Leerlauf super! Mitte super! Vollast Super!
= 2190/12°!!
Leute was soll ich sagen plötzlich wie aus dem nichts geht das Teil
einfach super und lässt sich ganz problemlos einstellen. Ganz so wie
ich es von 10mm Lötterle mit 0% beim OS gewohnt war. Die Leistung
ist sagenhaft, aber was mich am meisten beeindruckt hat ist die wirklich
gute Laufkultur. Der Motor ist auch in der Mitte sehr stark
und erfreut den Benutzer mit massig Drehmoment. Man kann auch wieder
die 1300 U/min Drehzahl einstellen und exzellent fliegen. So ruhig
das nicht mal mehr das Antennenröhrchen wackelt!
Gibt man dann noch ne 4 takt Kerze rein ist es perfekt! Traum Lauf,
der Motor schnurrt richtig. Dabei gibt es keinen Drehzahlbereich den
der Motor nicht mag, und auch der Durchzug ist super. Dazu habe ich
von 1300 U/min mit einer Sekunde Verzögerung auf 2000 U/min geschaltet,
und dabei voll Pitch gegeben. Ergebnis: Motor zieht sauber durch und
beschleunigt im Steigflug das Rotorsystem, einfach klasse!
Dieses Set Up ist echt ein Traum und die Kombination mit 12,5%
Cool Power ist wirklich eine super Sache. Thermisch gibt es dabei
zu keiner Zeit ein Problem ganz im Gegenteil selbst nach einem ganzen
Tank mit full speed und max Pitch grad mal 90° und das obwohl
es am Testtag 30° hatte.
Leider ist die Zeit „wie im Fluge vergangen“ und ich bin vor der Dunkelheit
nicht mehr zum testen mit 0% gekommen, aber am Sonntag werde ich diesen
Test machen, und bin schon gespannt wie es hinhaut. Auch den Original
Vergaser mit allen Spritsorten werde ich testen. |
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Set Up 3 (0 %)
Der Test mit dem 0% Sprit hat folgende Erkenntnisse gebracht:
- Die Laufkultur nimmt weiter zu , d.h. der Motor verbrennt mit
0% sehr weich. Die Einstellung muß stark verändert werden, denn
dieser Sprit ist viel dünner, daher magerer.
- Interessanter weise hat der Motor im untersten Drehzahlbereich
merkbar an Drehmoment verloren, aber bei der vollen Drehzahl ergibt
sich kein all zu großer Unterschied.
- Na ja wie soll ich sagen 2000Touren bei 12° sind immer drin.
- Ich hatte zufällig zwei unterschiedliche Sorten 0% Sprit das
war zum einen der Sprit der Firma Röga, und zum anderen der gut
bekannte und von Jan so geschätzte RD Sprit. Erstaunlich dabei war,
daß der Röga Sprit eine merkbar höhere Temperatur produziert als
der RD Sprit. Daher nehme ich an, daß der RD irgendwelche Additive
hat, die einen kühlenden Effekt haben, bzw. es kann auch sein, das
das im RD Sprit doch vorhandene Nitro (1%) das bewirkt. Ich nehme
an daß im Röga wahrscheinlich nichts drin ist. RD gibt
1% an Röga 0.
Subjektiv würde ich sagen daß der Motor im ganz untersten Drehzahlbereich
nicht so gut geht wie mit nitrierten Sprit, es sich aber ab ca 1400
U/min (bei 7,7:1 Standartübersetzung des NT)
Keine großartigen Änderungen gibt. Ach ja doch eine: Das Ding läuft
nun mit einem Tank 30% länger d.h. der Verbrauch ist wesentlich geringer.
Das sollte sich für einen vielflieger rechnen. |
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| Testkombination mit Ultramix Vergaser:
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Grundsätzlich kann über den Ultramix Vergaser folgendes berichtet
werden. Er ist in verschiedenen Auslegungen lieferbar, was den Vorteil
hat das auch OS Kunden diesen verwenden können. In unserem Verein
haben wir 2 UNI Piloten welche beide den originalen 60B OS Vergaser
gegen einen Ultramix gewechselt haben, und bei beiden ist dadurch
die Einstellbarkeit und die Leistung verbessert worden.
Der Ultramix hat einen axial verschiebbaren Drehschieber welcher zwei
ineinander reichende Nadeln hat die sich die Gemischaufbereitung teilen.
Eine Nadel ist stumpf und fährt in ein quasi Röhrchen welches einen
speziell geformten Schlitz hat hinein, und öffnet bzw. versperrt dabei
diesen Schlitz. Die Geometrie des Schlitzes in Verbindung mit der
Runden Öffnung des Drehschiebers bewirkt die Gemischmengenregulierung.
Dieses Prinzip ist nicht neu, neu ist aber die Geometrie des Schlitzes.
Dabei hat dieser Vergaser die Fähigkeit so ziemlich alles an Sprit
zu verarbeiten beginnend mit 0% bis hin zu 30% Nitro ganz unabhängig
vom Ölanteil. Dies kann nicht jeder Vergaser von sich behaupten. Ein
echter „Allrounder“. Soweit ich informiert bin, ist dies einer der
wenigen Vergaser am Markt welcher auch mit 12mm Ansaugbohrung zu haben
ist. Ansonsten gibt es nur den Lötterle und den MC Vergaser auch aus
dem Hause Webra.
Aus meiner Sicht ist der größte Unterschied zwischen Lötterle und
dem Ultramix, daß der Ultramix anders eingestellt werden will. Damit
meine ich daß wenn man am Lötterle die Vollastnadel eine ganze Umdrehung
verändert, sich beim Ultramix die selbe Veränderung mit einer Viertel
Drehung erreichen läßt. Dies hat Vor und Nachteile. Der Vorteil ist
daß man schneller Verstellen kann, und nicht in Umdrehungen sondern
in Klicks einstellt. Der Nachteil ist daß man auch leichter weiter
daneben liegen kann. Dieser Unterschied ist speziell bei dünnen Spritsorten
auffällig, bei 30% ist der Unterschied nicht so sehr ausgeprägt. Dies
liegt wiederum an der Geometrie des Regelschlitzes. Leistungsmäßig
ist der Ultramix auf höchstem Niveau, daher wird er oft als Tuning
Maßnahme nachgerüstet. Man kann dies bei normalen 60er Motoren mit
ca 1° Pitch bewerten, d.h. der Motor kann eben mehr Last schleppen,
was logisch ist denn der Ansaugquerschnitt ist ja größer als bei anderen
Vergasern.
Was mir sehr gut gefällt ist der Regelbereich, so ferne die Grundeinstellung
richtig ist.
Es gibt Situationen wo der Motor zwar läuft aber so ganz eigenartige
Verhaltensweisen hat. Z.b. Unten läuft er super aber ab ca Halbgas
ist er entweder total überfettet, oder geht ganz aus, oder er läuft
überhaupt erst ab Halbgas geht oben wie wahnsinnig (also eher mager)
und stirbt ab sobald man unter Halbgas ist. Dies sind klage Anzeichen
für ein falsches Grund Set Up. Nun werden diese Vergaser aber Glücklicherweise
voreingestellt geliefert, was auch seinen Grund hat.
Man kann die Grundeinstellung folgendermaßen
erreichen:
1. Man dreht beide Nadeln bis zum Anschlag hinein (rechts also im
Uhrzeigersinn). Nicht festziehen! Schließlich sind die Düsennadeln
keine Schrauben sondern eben Einstellventile.
2. Die Teillastnadel, also jene welche sich an der Seite des Anlenkhebels
im Vergaserkücken befindet, sollte zwischen 5,5 und 6 Umdrehungen
herausgedreht werden. (Gegen den Uhrzeigersinn)
3. Die Vollastnadel wird 2 Umdrehungen herausgedreht.
Fertig!
Set Up 1 (30%)
Bei der Verwendung von hoch nitriertem Sprit ergeben sich grundsätzlich
keine Probleme. Probleme treten erst auf wenn der Vergaser eine falsche
Grundeinstellung hat, dies ist aber nach der oben beschriebenen Einstellung
kein Problem. Grundsätzlich unterscheiden sich die Einstellungen
zwischen hoch nitrierten Spritsorten und nicht nitrierten Spritsorten
durch die Einstellung der Vollgasnadel. Das hat aber beim Ultramix
zur Folge daß sich auch die Teillastnadel ändert, aber
nur in sehr geringem Maße. Bei mir war das folgendermaßen:
Für die noch nitrierten, also eher dickflüssigen Spritsorten
muß die Vollgasnadel bzw. 2 Umdrehungen mehr aufgemacht werden,
so habe ich bei der Teillastnadel nur etwa 0,2 Umdrehungen verstellen
müssen, also verhältnismäßig sehr viel weniger.
Allerdings muß ich zugeben daß dies nicht bei jedem Ultramix
gleich ist. Ich habe davon 3 im Einsatz, und subjektiv betrachtet
scheint es so zu sein daß die Verstellwege nicht 100% identisch
sind.
Ich habe einen dabei bei welchem ich da schon mehr als ne halbe Umdrehung
nachstellen muß damit es wieder paßt. Ganz erheblich merke
ich dies beim Umstieg von 12,5 CP auf 0% RD. Normaler weise fliege
ich im Alltagsbetrieb nicht mit 30 % CP denn das ist auf die Dauer
sehr teuer. Leistungsmäßig liegt der Ultramix mit dem Lötterle
gleichauf, d.h. 2180 / 12°.
Set Up 2 (12,5%)
Es ist ähnlich wie mit dem Lötterle, d.h. dieses Setup ist
echt super. Ein sehr gelungener Mix aus purer Leistung und Laufkultur.
Ich möchte in Punkto Laufkultur dem Lötterle Vergaser ein
paar extra Pluspunkte geben denn da kann der Ultramix nicht ganz mithalten.
Allerdings bewegt sich das ganze in derart geringen Bereiche daß
auch die Abstimmung der Kerze oder des Auspuffsystems mindestens so
viel ausmacht wie der Unterschied von Ultramix und Lötterle.
Ach ja was interessant ist: Auch hier war wieder die 4 Takt Kerze
der Renner!
Da kann man schön fett fliegen und dennoch zündet das ganze
System hervorragend so daß es keine Aussetzer oder Spucken Sprotzen
oder ähnliches gibt. Drehzahlmäßig kann alles geflogen
werden, ich bin sogar mal mit nur noch 820 U/min Rotordrehzahl geflogen,
was mit dem Ultramix und 12,5% CP ohne Probleme ging. Na ich gebe
zu Steigflug war nur noch beim Vorwärtsfliegen möglich….hihihih.
Hatte ein UM DIE WETTE Drehzahlweglassen fliegen mit Peter Türck.
Na ja ich geb´s zu …. gegen den Meister der Motoren hab ich
natürlich verloren weil der Typ fliegt mit nur 790U/min. Ach
ja sooo niedrige Drehzahlen gehen glaub ich nur mit nem NT oder mit
ner UNI mit 15er Motor (aufgrund des Gewichtes).
Set Up 3 (0 %)
Und wieder liegen der Lötterle und der Ultramix gleich auf. Wobei
das hauptsächlich für die Leistung gilt, denn die Einstellbarkeit
ist beim Ultramix speziell bei 0% nicht so unkritisch wie beim Lötterle.
Wie schon beschrieben ist das halt bei den dünnflüssigen
Spritsorten ein gravierender Unterschied. Das soll jetzt nicht heißen
das der Ultramix kritisch einzustellen ist, man muß sich eben
bewußt sein das eine Halbe Umdrehung sehr viel Verändert.
Daher nicht in Umdrehungen denken sondern in Klicks. Die Raste an
der Vollastnadel hält diese nicht nur fest sondern ist auch ne
gute Zählvorrichtung. Sonst gleichauf mit dem Lötterle.
Als nächstes werde ich mir den MC Vergaser mal ansehen
und diesen mit dem 91P5 Testen.
Da ich nicht unbedingt einen Drehzahlregler oder die Gemischelektronik
verwenden möchte werde ich mir an der MC 24 einen entsprechenden
Mischer Programmieren, mal sehen ob das klappt.
Grüße Babyhermann
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