Testberichte Hubschrauber:

Hirobo Sceadu 50 Evo
SYNERGY E9
SYNERGY N9
SYNERGY N9 - ROTOR
Sceadu 50 3D
Hirobo XRB
Three Dee MP -E

3DNT - Teil 1

3DNT - Teil 2 (Paddel)
3DNT - Teil 3 (Rotorblätter)
3DNT - Teil 4 (Resorohre)
NT Carbonhaube
Quick 30
Quick 50
QX Leitwerke
Rocket
Sceadu
Three Dee ET
 
 
 

Testberichte Übersicht
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Hirobo X.R.B. Lama
von Yes Yes Rudi Schneeberger

Nach längerem warten ist es nun endlich soweit. Der X.R.B. ist lieferbar. Sofort mussten wir ihn probieren.

Es ist alles mit dabei:

  1. Mini-Helikopter: Komplett montiert und flugfertig eingestellt
  2. Fernsteuerung: Speziell für die X.R.B.-Serie entwickelt
  3. Stromversorgung: Langzeitflüge können durch einfaches Verbinden des Equipments mit der heimischen Steckdose ermöglicht werden
  4. Sicherheits-Landegestell: Gerade für Einsteiger bieten das serienmäßige Zusatz-Landegestell erhöhte Sicherheit
  5. Ersatz-Rotorblätter: 12 Stück (!) davon liegen dem Set bei

Da es sich bei dem Set um ein fertig gebautes und eingestelltes Modell handelt, kann sofort nach dem Auspacken losgeflogen werden.

Verbunden ist der Hubi über ein 4m langen Kabel mit dem Sender in dem die ganze Elektronik untergebracht ist.

Vorab ein paar technische Daten und Grundlagen zu diesem Hubi, der im Gegensatz zu anderen Indoor-Hubis sensationelle Schwebeeigenschaften hat.

Neu bei diesem Hubi ist die Umsetzung des X.R.B. (X-Rotation Blades = Koaxialrotor) Rotorkopfsystems für den Bereich des Modellhubschraubers. Einige der wichtigsten Vorteile sind:

  • Reduktion des Platzbedarfs, da kein Heckrotor notwendig ist
  • Sensationelle Schwebeeigenschaften
  • Weiche Drehungen um die Hochachse
  • Hohe Effizienz, da alle drehenden Rotorflächen zum Auftrieb beitragen

 
Bisher wurde das Koaxialrotorsystem - trotz dieser herausragenden Eigenschaften - nur sehr selten in Manntragenden Helikopter- und Modellbau-Bereich umgesetzt. Dies hatte bisher hauptsächlich die relativ komplizierte Konstruktion und der hohe Wartungsaufwand im Vergleich zu konventionell aufgebauten Helikoptern bedingt. Im Bereich des Indoor-Fliegens sind Hochgeschwindigkeitsflüge und Kunstflugfähigkeit nicht von primärem Interesse. Vielmehr spielen stabiler Schwebeflug, hohe Steuerfolgsamkeit und Sicherheitsaspekte eine größere Rolle. Ganz neu ist auch die Konstruktion der Hirobo "Schiebe- Taumelscheibenansteuerung". Durch diese Erfindung wurde die Realisierung dieses Hubis erst möglich.

Der obere Rotorkopf sorgt in Verbindung mit der Stabilisierungsstange samt Fliehgewichten für die Stabilisierung des Mini-Helikopters. Der Anstellwinkel der Rotorblätter ist hier fix eingestellt. Der untere Rotorkopf besitzt einen stabilisatorlosen Mechanismus mit zyklischer Blattverstellung. Diese Kombination erlaubt präzise Kontrolle mit extrem schnellen Steuerreaktionen. Die neuartige "Schiebe-Taumelscheibe" wird mittels zweier in das Grundchassis integrierte Servos in der Horizontalen bewegt. Die zyklische Blattverstellung reagiert sehr direkt auf die Steuerimpulse.

Steuerungselektronik
 
Die Drehung des Helikopters um die Hochachse wird durch unterschiedliche Rotordrehzahlen des oberen und unteren Kopfes erreicht. Die Ansteuerung und Regelung der beiden Antriebsmotoren erfolgt über die im Handsender integrierte Elektronik. Die Stabilisierung erfolgt wie bei seinen "großen Brüdern" über einen Piezo-Kreisel, der im Chassis des Modells integriert ist. Das System ist speziell auf die Belange des Mini-Helikopters abgestimmt. Nur die für den Flug absolut notwendigen Komponenten sind im Hubschrauberchassis integriert. Die gesamte "Intelligenz" des Systems sitzt im Handsendergehäuse in Form einer Hochintegrierten Steuerplatine

Fliegen und Einstellen:
Da keine Akkus oder irgend etwas anderes geladen werden muß, kann es sofort losgehen. Zuerst beim oberen Kopf den Spurlauf einstellen. Das ging ganz einfach - roten Filzstift nehmen, bei einem Blatt außen markieren, Hubi einhalten, einschalten und Gas geben.

Aber...., warum tut sich da nichts....., ahhhhhhh, Sicherheitsschalter am Sender, der ein ungewolltes Anlaufen beim Einschalten des Senders verhindert, muss erst einmal gedrückt werden und dann geht es. Super Sache dieser Taster, verhindert Schaden oder Verletzungen.

Nun aber los. Rotes Blatt läuft höher, im Blattgriff die kleine Schraube etwas nach rechts gedreht und.... - Passt.

So Spurlauf ist fertig. Nun ein ganz ganz wichtiger Punkt, der statische Drehmomentausgleich. Dazu den Hubi in einen Raum mit möglichst viel Platz starten und beobachten in welche Seite er sich dreht. Wenn er sich nach Rechts dreht, beide Einstellschrauben am oberen Rotorkopf gleichmäßig nach Rechts drehen, sollte er sich nach Links drehen, beide Schrauben gleichmäßig nach Links drehen, bis der Hubi in der Hochachse schön ruhig bleibt. Auf keinen Fall mit der Trimmung ausgleichen, da sich der Hubi ansonsten in der Hochachse nur mehr sehr schlecht steuern lässt. Ist aber überhaupt kein Problem diese Einstellerei. War in 10 min komplett erledigt.

Zum Fliegen:   Habe noch nie(!!) einen Hubi geflogen der soooooo stabil in der Luft liegt wie dieser. Oder wie sonst ist es bei meinen Schwebekünsten nach ein paar Minuten des Gewöhnens an die Steuerung (fliege normal einen Henseleit ThreeDee NT) möglich, das ich in der offenen Hand von Harry landen konnte. Oder auf den Wohnzimmertisch, und, und, und......

Sensationell ruhiges Flugverhalten, der pure Spaß!!!!!!!

Aber Achtung !!!! Das Ding macht süchtig !!!! Jedes mal wenn wir daran vorbeigegangen sind, kam der Spruch

>>>> Lass uns ein kleines "Schweberl" machen. <<<<

Hier noch ein paar Bilder und Videos unserer ersten Flugversuche.

Und hier noch einige Videos der Erstflüge:
Die Videos haben ca. 1,3 MB und sind 15 sec. lang. Zum Speichern einfach mit der rechten Maustaste auf den Link klicken und "Speichern unter" auswählen
[ Video1 ] [ Video2 ] [ Video3 ] [ Video4 ] [ Video5 ] [ Video6 ] [ Video7 ] [ Video8 ] [ Video9 ] [ Video10 ]

Ich freue mich schon auf die nächsten Flüge!!

Euer
Yes Yes Rudi Schneeberger

13.05.2003