Testberichte Hubschrauber:

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- Henseleit ThreeDee - MP Elektro

 

Na endlich, Jan Henseleit liefert den TD-MP aus, wurde auch Zeit....

Juhu, er ist da! Gleich mal ausgepackt und die Tütchen sortiert, mal sehen, aha, alles fein säuberlich beschriftet und nach Baugruben abgepackt. Irgendwie waren beim TD-NT schon nicht viel drin in der Schachtel, aber hier scheint es noch weniger Teile zu geben.

Als nächstes schnell mal die Bauanleitung von Jan´s Homepage saugen und durchstudieren.

Eigentlich sollte man das "Handbuch" die "allumfassende Henseleit-Baufibel" nennen, den der Drucker scheint ja gar nicht mehr aufhören zu wollen Seiten auszuspucken. Jan kann es halt nicht lassen und schreibt wie üblich einen richtigen Roman mit allen Einzelheiten und Tipps die er so auf Lager hat. Selbst die Geschichte der Akkuzellen hat er noch hinzugefügt.

So, jetzt ist es aber genug mit der Studiererei, jetzt will ich den Schraubenschlüssel schwingen !!!

Also reiß ich das erste Päckchen auf, bau es zusammen, das nächste Päckchen usw.

Spätestens hier beginne ich mich zu wunden das Jan überhaupt schon ausliefern kann. Der TD-MP ist ja einfach grenzgenial. Eigentlich dachte ich mir schon beim TD-NT das man den Hubschrauber nicht mehr einfacher machen kann, aber Jan der alte Fuchs hat es doch wieder einmal geschafft einen Hubschrauber mit einen Minimum an Teilen auf die Beine (sorry, Kufen) zu stellen.

Alle Teile sind, wie von Henseleit-Helicopters gewohnt, wunderschön gefertigt und perfekt passgenau. Da gibt es nichts nachzubessern oder was zu ändern. Halt so wie man es sich beim Aufbau eine Hubschraubers wünscht. Einfach eine Wucht......

     
Bausatz:
 

Das ist alles was man aus der Schachtel holt, ein paar Tütchen, Chassisteile, das Heckrohr, die Haube und noch ein paar Kleinteile !

     
Rotorkopf:
  Wie schon beim TD-NT kommt auch im TD-MP der MFS-Rotorkopf zu Anwedung, jedoch in einer einfacheren, abgespeckten Version.

Das Zentralstück läst sich mit nur einer Schraube komplett zerlegen.

     
  Eine geniale Sache:

Zuerst werden die Axial- und Radiallager, sowie die Blatthalteranlenkarme auf die Blattlagerwelle geschoben...

     
  ... und danach kommen erst die Blatthalter drüber.

Ach übrigens, die Führung der Paddelstange ist eine simple Kugel im inneren des Zentralstückes !!!

 

     
  Der Rotorkopf samt Hilfsmischerhebel und Gestänge.

Eine sehr hilfreiche Sache sind die Flachstellen auf der Paddelstange. Damit wir die Zentrierung und die Montage erheblich erleichtert.

Ebenso die Paddels werden auf solch Flachstellen befestigt.

     
Heckrotor:
  Der Heckrotor ist im Prinzip die etwas verkleinerte Version des TD-NT Heckrotors.

Blatthalter mit PMG, Kunststoffbrücke mit Gelenken usw.

     
  Da sich der TD-MP als Links- und als Rechtsdreher aufbauen läst (nur die E-Version) wurde in weißer Voraussicht der Umlenkhebel rechtwinkelig ausgelegt.
     
Mechanikoberteil:
  Tja, das ist die ganze Mechanik, mehr wird es nicht...

Wie von Jan gewohnt sind die Aluteile aus dem Vollem gefräst, echt ge..!!

     
  Das fertig aufgebaute Mechanikoberteil samt Heckrohraufnahme.

Jan hat sich bei der Klemmung des Heckrohres wieder einmal was ganz Neues einfallen lassen. Das Heckrohr wird auf ein Alurohr aufgeschoben und mit einem Ring geklemmt.

     
  Der Lagerdom auf dem Mechanikoberteil, Selbstzentrierend !!

Am Dom sind die Servobefestigungen integriegt.

     
Hauptzahnrad / Freilauf:
  Wie schon angesprochen kann der TD-MP als Rechts- oder Linksdreher aufgebaut werden. Je nach Richtung des Freilaufgehäuses bestimmt man die Richtung.

Als nächstes Feature ist ein mitdrehender oder ein nicht mitdrehender Heckrotor in der AR wählbar.

     
  Das Komplette Hauptzahnrad samt Freilauf und Heckabtriebsriemenrad.

Das schrägverzahnte Hauptzahnrad ist selbstverständlich ebenso aus dem Vollen gemacht.

     
Komplette obere Mechanik:
  Die komplette Mechanik samt Heck ist montiert, diese kann entweder auf das Elektromodul oder dem Verbrennermodul geschraubt werden.
     
Elektro Modul:
  Das Elektromodul besteht nur aus ein paar Teilen.

Ein paar CfK-Platten, das Landegestell und der Motorträger.

Der CfK-Kasten dient zum Schutz des Akkus.

     
  Am hinteren Ende des Moduls befinden sich die 6 Schraubverbindungen zum Mechanikoberteil.
     
Übersicht / Details:
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     

Jan Henseleit hat es doch tatsächlich geschafft wieder einmal eines drauf zu setzten.

Der TD-MP ist schon zum Schrauben ein geniales Teil und wie gewohnt in hervorragender Qualität. Die Konstruktion ist wirklich grenzgenial, ein Genuss, das muss man einfach erlebt haben. Bin schon gespannt wie das Ding fliegt :-))))

   

Harry Zupanc, 15.10.2004